Wärmeschutzprogramme

Wärmeschutzprogramme - Zinsen gesenkt

DER ZINSSATZ für das am 1. Januar 1996 gestartete C0²-Minderungsprogramm zur Förderung von Wärmeschutzmaßnahmen im Gebäudebestand in Westdeutschland wird auf 5,25 (5,50) % gesenkt.Auf 5,00 (5,25) % verringert sich der Zinssatz im KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm, mit dem in den neuen Ländern Maßnahmen zur C0²-Minderung gefördert werden.

Energieverbrauch in Deutschland 1995 in Mio. Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE)

Rund 75 % des Energieverbrauchs von Gebäuden entfallen auf die Heizenergie!

Sie haben die Wahl zwischen Außen- und einer Innendämmung.

Die Außendämmung ist in der Regel die bessere:

Gründe:

  • Bei der Außendämmung steht die gemauerte Wand als Wärmespeicher zur Verfügung. Dadurch kühlt der Wohnraum im Winter weniger schnell aus, und im Sommer heizt er sich weniger schnell auf.
  • Eine Außendämmung der Wand beseitigt die häufigste Ursache des Schimmels am sichersten, nämlich die Tauwasserbildung wegen zu kalter Innenoberfläche.

Allerdings:

  • Das "Hochheizen" eines ausgekühlten Raumes auf angenehme Temperatur dauert bei außengedämmten Wänden natürlich länger.
  • Außerdem ist die Ausführung einer Außendämmung mit wesentlich höherem Aufwand verbunden.

Sommerlicher Wärmeschutz

Schützen Sie Ihr bewohntes Dachgeschoss vor sommerlicher Überhitzung.

1. Konstruktiv:

  • Speicherfähige Bauteile einbauen, z.B. schwere Trenn- und Zwischenwände, schwere Innenbekleidungen.
  • Belüftete Konstruktion wählen. Die Belüftung entkoppelt die bei Sonneneinstrahlung extrem erhitzte  Außenhaut des Daches thermisch vom Rest der Konstruktion.
  • Glasflächenanteil mit Bedacht wählen. Erforderlichenfalls außenliegende Verschattungen wählen.

2. Bei der Nutzung:

  • In den frühen Morgenstunden lüften.
  • Nur auf der Schattenseite tagsüber nachlüften.
  • agsüber die direkte Sonne draußen halten, möglichst schon außerhalb der Verglasungen abschatten.

Erkundigen Sie sich nach Förderungen, z.B. bei der Handwerkskammer (Umwelt- und Energieberatungen) über aktuelle Fördermöglichkeiten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 01801-22 55 77 erteilt auch Auskunft.