Die Ausbildung zum Dachdecker beträgt 3 Jahre und umfaßt folgende Tätigkeiten:
- Dachdeckungen - Herstellen von Steildächern samt der Unterkonstruktion wie Lattung, Schalung usw.
- Bauwerksabdichtungen - Abdichtung u.a. erdberührter Gebäudeteile (z.B. Keller) gegen Bodenfeuchtigkeit, nicht drückendes und drückendes Wasser
- Anschlüsse, Einfassungen und Maßnahmen zum Ableiten von Oberflächenwasser - also Dachentwässerung mittels Dachrinne und Fallrohr, Kaminverwahrungen und alle regensichernden Metallarbeiten, ausgenommen ganze Dachabdeckungen in Klempnertechnik
- Montage von Solaranlagen
- Holzschutz, vorbeugend und bekämpfend
- Vorbereitung von Dachbegrünungen - bei intensiven Dachbegrünungen i.d.R. bis zur Schicht unterhalb des planzsubstrates, extensive Systeme auch einschließlich Substrat und Vegetation
- Dachabdichtungen - Herstellen von Flachdächern mit allen funktionsbedingten Schichten, meist ab Oberkante Rohdecke aufwärts
- Außenwandbekleidungen - meist in Form vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden, einschließlich der Unterkonstruktion
- Einbau von Dachflächenfenstern, Dachausstiegen und Fertiggauben
- Schutz-, Arbeits- und Fanggerüste - also allgemeiner Gerüstbau
- Äußere Blitzschutzanlagen - Entwurf, Anbringung, Prüfung und Instandsetzung
- Abbund und Aufrichten einfacher Dachstühle und Dachgauben